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WiFi4EU – Portal startet im März 2018

WLAN-Symbol auf Papier in einer Hand.

WiFi4EU ist eine Initiative der Europäischen Union zur Förderung von kostenfreien, europaweit einheitlichen und qualitativ hochwertigen WLAN-basierten Internetzugängen (Hotspots) im öffentlichen Raum. Die Installation der Hotspots soll sich auf Zentren des öffentlichen Lebens, wie z. B. Marktplätze, Rathäuser, Bibliotheken, Krankenhäuser und Museen fokussieren.

Die Initiative wird vor allem Bürgern, Touristen und kleinen Unternehmen zugutekommen. Die Hotspots sollen keine Insellösungen darstellen, sondern werden Teil des europaweiten WiFi4EU-Netzes – jeder Nutzer registriert sich einmalig und kann anschließend über alle lokalen WiFi4EU-Hotspots EU-weit kostenfrei surfen.

Launch des WiFi4EU-Portals im März 2018

Die Durchführung des Programms erfolgt durch die Europäische Kommission, die dafür eine zentrale Plattform zur Registrierung und Beantragung zur Verfügung stellt. Auf der Plattform können sich Kommunen und öffentliche Träger registrieren, um anschließend im Zeitraum der veröffentlichten Aufrufe einen Förderantrag stellen zu können. Anträge können ausschließlich online über diese Plattform eingereicht werden.

In einem separaten Bereich haben IT-Dienstleister und Telekommunikationsunternehmen die Möglichkeit, sich auf der Plattform zu registrieren, um als potenzielle Auftraggeber zur Installation der Hotspots sichtbar zu sein. Die Plattform soll im März 2018 freigeschaltet werden.

Erster Aufruf der WiFi4EU-Förderinitiative im Mai 2018

In dem dreijährigen Programmzeitraum sind insgesamt fünf Förderaufrufe geplant. Sechs bis acht Wochen nach Veröffentlichung der Plattform – ca. im Mai 2018 – startet der erste Aufruf, der zunächst nur für Gebietskörperschaften geöffnet sein wird. In den folgenden Aufrufen werden voraussichtlich auch öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen, Bibliotheken, Museen oder Rathäuser antragsberechtigt sein.

Von den insgesamt 120 Millionen Euro Programmmitteln stehen im ersten Aufruf 15 Millionen Euro zur Verfügung. Der zweite Aufruf startet voraussichtlich im zweiten oder dritte Quartal 2018, der dritte Einreichungszeitrum ist für Ende 2018 / Anfang 2019 geplant. Für diese beiden Aufrufe werden voraussichtlich insgesamt 49,55 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Antragsberechtigung

Antragsberechtigt sind Kommunen und öffentliche Einrichtungen, welche die formalen Voraussetzungen eines öffentlichen Trägers erfüllen. Alle Mitgliedstaaten haben von der Europäischen Kommission für WiFi4EU eine Liste der in Frage kommenden Träger erhalten. Die Liste der antragsberechtigten Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände in Deutschland (PDF) wurde durch die Landkreise und Kreise, die Gemeindeverbände und die Bezirke der drei Stadtstaaten ergänzt und in dieser Form von der EU-Kommission bestätigt.

Das Breitbandbüro des Bundes steht Ihnen für Fragen rund um das Förderprogramm gern zur Verfügung. Aktuelle Informationen erhalten Sie zum Beispiel über unseren monatlichen Newsletter und auf unserer Website in der Rubrik WiFi4EU.

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