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WiFi4EU – noch ein Monat bis zum ersten Aufruf!

WLAN-Symbol auf Papier in einer Hand.

In den vergangenen drei Wochen haben sich EU-weit fast 13.000 Kommunen auf dem Portal der Förderinitiative „WiFi4EU“ registriert. Seit dem 20. März 2018 können sich Städte und Gemeinden auf dem Portal unter www.wifi4eu.eu anmelden. Dies ist Voraussetzung, um später einen Antrag auf Förderung eines WLAN-Netzes in ihrer Gemeinde stellen zu können.

Die Europäische Kommission hat auf dem WiFi4EU-Portal inzwischen weitere Details zur Registrierung und den Anforderungen einer Förderung veröffentlicht. Demzufolge wird die EU die Registrierung der Kommunen auf dem Portal demnächst um eine Funktion erweitern. Die Kommunen sind dann verpflichtet, vor dem Antrag Dokumente zum gesetzlichen Vertreter und, falls bei der Registrierung angegeben, zu dem verantwortlichen Mitarbeiter im Portal hochzuladen. Diese Angaben sind für eine spätere Beantragung einer Förderung erforderlich. Die notwendigen Dokumente umfassen den Personalausweis (oder Reisepass) des gesetzlichen Vertreters sowie optional des verantwortlichen Mitarbeiters. Ebenfalls muss ein Nachweis über die Ernennung des gesetzlichen Vertreters erbracht werden. Alle bereits registrierten Kommunen werden von der Kommission direkt angeschrieben und zum Upload der Dokumente aufgefordert, sobald diese Funktion verfügbar ist.

Die Europäische Kommission veröffentlichte außerdem neue Details zu den technischen Voraussetzungen, welche die Internetanbindung des zu errichtenden lokalen Netzes zu erfüllen hat. Um eine schnelle drahtlose Internetanbindung gewährleisten zu können, müssen die Hotspots Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s gewährleisten.

Des Weiteren prüft die Europäische Kommission derzeit, inwiefern bestehende öffentliche Netze (auch ohne Verwendung der Förderung) in das WiFi4EU-Netzwerk einbezogen werden können. Voraussetzung bleibt jedoch, dass bestehende kostenlose öffentliche und private Netze nicht überbaut werden dürfen, um eine Duplizierung oder Doppelförderung zu vermeiden. Die EU bestätigte in ihrer Veröffentlichung, dass ein gefördertes lokales Netz aus mehreren Hotspots an mehreren lokalen Zentren des öffentlichen Lebens bestehen kann.

Der erste Aufruf startet am 15. Mai 2018 um 13 Uhr. Bis dahin sollten interessierte Kommunen die erforderlichen Dokumente auf der Plattform hochladen, um einen Antrag stellen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter https://breitbandbuero.de/wissenswertes/foerderprogramme/wifi4eu/.

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