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WiFi4EU-Portal ist für die Registrierung geöffnet

WLAN-Symbol auf Papier in einer Hand.

Seit dem 20. März 2018 steht das zentrale WiFi4EU-Portal online unter https://www.wifi4eu.eu/ zur Verfügung. Seitdem können sich alle antragsberechtigten Akteure registrieren. Die Kommunen müssen dabei Basis-Informationen angeben und einen gesetzlichen Vertreter benennen. Gemeindeverbände können für mehrere Gemeinden eine Registrierung durchführen.

Die Kommunen haben in der Registrierungsphase bis zum Start des ersten Aufrufs zur Bewerbungseinreichung am 15. Mai 2018 (13 Uhr) ausreichend Zeit, sich auf dem Portal anzumelden. Dabei ist für die Beantragung und Bewilligung nicht entscheidend, zu welchem Zeitpunkt die Registrierung erfolgt ist.

IT-Dienstleister erhalten in einem separaten Bereich ebenfalls die Möglichkeit, sich auf der Plattform zu registrieren und so als potenzielle Auftragnehmer für die Installation der Hotspots sichtbar zu sein.

Das Portal wird durchgehend bis zum Ende der Programmlaufzeit geöffnet bleiben und als zentrales Kommunikationsinstrument der Europäischen Kommission für WiFi4EU dienen.

Vor der Registrierung muss ein EU-Login-Benutzerkonto erstellt werden

Bevor die Antragsteller sich auf der WiFi4EU-Plattform registrieren können, muss ein individuelles EU-Login-Benutzerkonto („ECAS“) angelegt werden. Viele Antragsteller haben dieses Konto bereits, da der Login für unterschiedliche Serviceseiten der EU verwendet wird. Die Anmeldung für das EU-Login erfolgt unter: https://webgate.ec.europa.eu/cas/about.html. Unternehmen können sich ohne EU-Login-Benutzerkonto registrieren.

Angaben zu technischen Details der Projekte oder Kostenvoranschläge der Anbieter müssen bei der Registrierung nicht vorgelegt werden.

Der erste Aufruf zur Einreichung von Bewerbungen

Am 15. Mai 2018 um 13 Uhr wird der erste Aufruf starten, der allerdings nur für Gebietskörperschaften geöffnet sein wird. Die Mittel werden in Form von Gutscheinen vergeben, die ausschließlich online auf dem Portal angefordert werden können.

Gemeindeverbände müssen für jede Gemeinde einzeln einen Antrag einreichen, da die Gutscheine auch nur an einzelne Gemeinden vergeben werden.

Kommunen, die einen Gutschein erhalten haben, können sich kein weiteres Mal bewerben. Hat eine Kommune keinen Gutschein erhalten, kann sie sich bei den nachfolgenden Aufrufen erneut bewerben. Die Bearbeitung und Bewilligung der Anträge erfolgt im Windhundverfahren, also nach zeitlichem Eingang.

Nach Erhalt des Gutscheins

Die Kommune wählt nach Erhalt des Gutscheins den Anbieter für die Internetanbindung aus. Der Anbieter kann dabei mit dem IT-Dienstleister, der den Hotspot installiert, identisch sein. Dieser hat daraufhin 18 Monate Zeit, das Projekt zu definieren und das Netz vollständig in Betrieb zu nehmen. Die Kosten für Hardware und Installation werden durch den Gutschein – den der IT-Dienstleister über die Plattform bei der EU-Kommission einreichen kann – bis zu 100 Prozent gedeckt. Davon ausgenommen sind zusätzliche Geräte oder etwa erforderliche Backhaul-Leitungen.

Die Kommune und der IT-Dienstleister müssen die Inbetriebnahme und Funktionsfähigkeit des lokalen WiFi4EU-geförderten Netzes bestätigen. Über das Monitoringsystem der EU-Kommission prüft die EU das Netz und veranlasst die Zahlung an den IT-Dienstleister.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des Breitbandbüros des Bundes unter http://breitbandbuero.de/wissenswertes/foerderprogramme/wifi4eu/.

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