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Wissenschaft und Fußball – digital verknüpft

Der Kern von KickForm: Wissenschaftlich fundierte Vorhersagen von Fußballspielen. KickForm ist eine Online-Plattform, auf der nicht nur die eine Fußballformel zur Vorhersage von Spielen genutzt wird, sondern jeder Tipper seine eigene Formel erstellen kann, in die das persönliche Wissen um Tordifferenzen, Ballbesitz, Marktwert, Heimserien etc. direkt einfließen kann.

Unternehmensgründer Jan Drücker und Dr. Jörg Heidjann stellen dem Breitbandbüro die Idee von KickForm im Einzelnen vor.

Breitbandbüro des Bundes: Welche digitale Lösung steckt im Detail hinter KickForm?
Dr. Jörg Heidjann: KickForm ist ein mathematischer Algorithmus zur Vorhersage von Fußballspielen. Unser Ziel ist es, die weltweit genaueste Vorhersage von Fußballspielen auf Grundlage von relevanten Kennzahlen zu berechnen. Dafür haben wir ein ganz spezielles und einzigartiges Verfahren entwickelt, die KickForm-Fußballformel. In insgesamt sieben Schritten wird das Ergebnis eines Fußballspiels vorhergesagt:
1. Ermittlung des Heimvorteils
2. Berechnung der Anzahl der Tore pro Spiel
3. Berechnung der Leistungsstärke und erwartete Tordifferenzen
4. Ermittlung der Aufsteiger Besonderheit
5. Berechnung der erwartete Torsumme
6. Berechnung der erwarteten Tore
7. Abhängigkeit vom Spieltag
KickForm geht noch einen Schritt weiter und bietet jedem Nutzer die Möglichkeit an, dieses Ergebnis durch eine andere Gewichtung nach seinen Vorstellungen zu individualisieren. So können Fußballfans auf www.kickform. de individuell, spielerisch und ohne Mathekenntnisse eine eigene Vorhersage von Fußballergebnissen auf wissenschaftlicher Basis erstellen. Registrierte Nutzer können dort spielerisch Faktoren wie Marktwert, Ballbesitz, Heimvorteil, Lieblingsmannschaft oder Auswärtsschwäche auswählen und damit der Fußballformel einen anderen Schwerpunkt geben. So kann sich jeder seine eigene Fußballformel zusammensetzen und wird zum Tippexperten.

Breitbandbüro des Bundes: Karl-Heinz Rummenigge – heute Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG – hat gesagt: „Fußball ist keine Mathematik“. Wie sehen Sie das? Wie sehr muss man Fußballfachkenntnis besitzen, wie sehr Statistiker und Zahlenjongleur sein, um wissenschaftlich fundiert Fußball-Tipps geben zu können?
Heidjann: Die Antwort von Ottmar Hitzfeld (Erfolgstrainer und Mathelehrer) auf die Aussage von Karl – Heinz Rummenigge war damals: „Ich hoffe, dass ich das Fußball Einmaleins kann!“ Aber klar, kein Mensch kann sicher voraussagen wie ein Fußballspiel ausgehen wird. Nicht zuletzt darin liegt die Faszination dieses Sports, und genau deshalb macht es so ungeheuren Spaß, Spiele zu analysieren oder zu tippen. Professor Heuer von der Universität Münster hat allerdings in seinem Buch „Der perfekte Tipp“ den Nachweis gebracht, dass bestimmte Parameter wie zum Beispiel Marktwert und Torchancen eine starke Korrelationen zwischen Vorhersage und Ergebnis aufweisen. Man kann und sollte sich also von mathematischer Seite dem Thema Fußballvorhersage annähern. Zieht man die richtigen Schlüsse aus den Statistiken sowie den aktuellen Entwicklungen, so kann man die Leistungsstärke der Mannschaften besser bestimmen und steigert die Trefferquote bei Tippspielen und kann dort mit vorderen Plätzen die Kollegen beeindrucken.

Breitbandbüro des Bundes: „Grau is´ alle Theorie – entscheidend is´ auf´m Platz“, wie die Fußballerweisheit des langjährigen BVB-Kapitäns Adi Preißler deutlich äußert. Konkret: Welche wissenschaftliche Prognose können Sie auf Basis Ihrer Geschäftsidee für das DFB-Pokal-Finale am 27. Mai in Berlin zwischen Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt geben?
Jan Drücker: Wir passen bis zum Finale unsere Prognosen natürlich weiter an, momentan (02.03.207, die Red.) sieht es aber nach einer ziemlich klaren Sache für den BVB aus. Er wird mit einer Wahrscheinlichkeit von 55% das Finale gewinnen (Frankfurt: 24%). Gemäß unser Berechnungen wird es zu 21% ein Unentschieden während der regulären Spielzeit geben, d. h. im Umkehrschluss, dass zu 79% nach 90 Minuten der Sieger feststeht.

Foto: Jan Drücker (li.) und Dr. Jörg Heidjann (re.), die Gründer von KickForm.
Fotocredit: kickform.de

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