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Workshop zu Digitalisierung in Wolfratshausen

Die Informationskamapgne Breitband@Mittelstand des Breitbandbüros des Bundes ist am 18. Juni 2018 in Wolfratshausen

Die oberbayerische Stadt Wolfratshausen blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Bereits im 12. Jahrhundert gewann der Transport von Holz und anderen Gütern auf der Loisach für die Region an Bedeutung und erreichte im 19. Jahrhundert seinen vorläufigen Höhepunkt. Durch den Bau der Isartalbahn verlagerte sich der Gütertransport, die Flößerei dient seither insbesondere dem Freizeitvergnügen und dem Tourismus. Seit dem Jahr 2010 darf sich Wolfratshausen „internationale Flößerstadt“ nennen.

Für den 18. Juni 2018 hatten Andreas Roß vom WirtschaftsForum Oberland e. V. und Dr. Stefan Werner, Stadtmanager und Wirtschaftsförderer von Wolfratshausen, zu einem Workshop zum Thema Digitalisierung in die alte Flößerei im Zentrum der Stadt eingeladen. Dort, zwischen der Loisachhalle und dem Sebastiani-Steg, machte das Informationsmobil des Breitbandbüros des Bundes im Rahmen der Informationskampagne Breitband@Mittelstand Halt.

Im Mittelpunkt des Workshops standen die Themen Breitbandausbau in der Region und Digitalisierung in Unternehmen. Neben Zahlen und Fakten verdeutlichte ein regionales Anwendungsbeispiel den Fortschritt bei der digitalen Transformation im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen.

Unter den etwa 25 Teilnehmern waren neben Vertretern aus Politik und Verwaltung auch einige Unternehmer aus unterschiedlichsten Branchen, wie zum Beispiel Obst- und Gemüsehandel, Immobilienverwaltung oder Bankenwesen. Die Gäste wurden von Bürgermeister Klaus Heilinglechner (Wolfratshausen), Christian Stülpnagel von der Unternehmervereinigung Wirtschaftsraum Wolfratshausen und Andreas Roß begrüßt. Dr. Stefan Werner führte durch die Veranstaltung.

Im Auftaktvortrag erläuterte Susanne Leonhard, Breitbandbeauftragte der Stadt Wolfratshausen, gemeinsam mit Dr. Annette Schumacher vom Breitbandbüro des Bundes den Stand des Breitbandausbaus in der Region. Danach präsentierte Florian Nickerl, ebenfalls vom Breitbandbüro des Bundes, den Teilnehmern einen Überblick zur digitalen Transformation in Unternehmen, deren Chancen und Anwendungen. Die daran anschließende angeregte Diskussion setzte sich im informellen Rahmen in der Pause fort.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte Christian Spindler, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen, das Gestaltungskonzept der neuen Sparkassenfiliale in der Stadt vor. Dieses wurde auf die Rahmenbedingungen der Digitalisierung ausgerichtet und berücksichtigt, beispielsweise mit hochwertigen Bildschirmen und Tablets, insbesondere die steigende Zahl derjenigen, die es vorziehen Bankdienstleistungen über Online-Angebote in Anspruch zu nehmen. Herr Spindler wies zudem auf das vielfältige Angebot an digitalen Diensten hin, die die Sparkasse ihren Kunden bietet.

Abschließend schilderte Florian Nickerl die Neuerungen, die sich im Bereich der Sicherheit im Internet aus der am 25. Mai 2018 EU-weit in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, PDF) ergeben. Zu diesem Thema herrschte unter den Teilnehmern zunächst eine gewisse Verunsicherung, die jedoch durch konstruktiven Austausch beigelegt werden konnte.

Zum Ende der Veranstaltung blieb noch Zeit für Fragen und Diskussionen, die ausgiebig genutzt wurde. Das Informationsmobil war vor der Veranstaltung, in den Pausen und gegen Ende Anlaufpunkt für die interessierten Gäste. Die Mitarbeiter des Breitbandbüros des Bundes erläuterten dort mit Hilfe eines Schichtenmodells Verlegemethoden, gingen anhand des 3D-Druckers auf den Einsatz digitaler Anwendungen und Technologien ein und informierten über die Qualifizierungsmaßnahmen  des BBB, die den erfolgreichen Breitbandausbau in Deutschland unterstützen.

Die Informationskamapgne Breitband@Mittelstand des Breitbandbüros des Bundes ist am 18. Juni 2018 in Wolfratshausen


Foto: Teilnehmer des Workshops in Wolfratshausen vor dem Informationsmobil des Breitbandbüros des Bundes. 18. Juni 2018.
Fotocredit: BBB/Jens Gowasch

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