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Zurrgurte aus Sachsen auf der Messe in Kamenz

Auf der Messe für Wirtschaft, Information, Region (WIR) in Kamenz präsentieren sich an diesem Wochenende viele Aussteller des Landkreises Bautzen. Dienstleister, die Tourismusbranche, Energieunternehmen und nicht zuletzt das produzierendes Gewerbe nutzen die Gelegenheit zu Außendarstellung und Netzwerkpflege, die das Landratsamt Bautzen mit der Kreismesse bietet.
Für unsere Kampagne Breitband@Mittelstand kamen wir vor Ort mit zahlreichen regionalen Unternehmen und Akteuren in Kontakt und tauschten uns zu Digitalisierung und Breitbandausbau in der Region Ostsachsen aus.
Vor Ort sprachen wir mit Matthias Böhme, Geschäftsführer der Sächsischen Hebe- und Zurrtechnik GmbH (SHZ), über den Einsatz digitaler Prozesse in seinem Unternehmen. SHZ hat seinen Sitz in Großröhrsdorf an der A 4 zwischen Dresden und Bautzen. Das Unternehmen produziert und vertreibt seit 2002 textile Anschlagbänder und Ladungssicherungen.


Breitbandbüro des Bundes: Herr Böhme, Ihre Firma beliefert europaweit Kunden. Spielen Computertechnologie und Digitalisierung bei Ihrer täglichen Arbeit schon eine Rolle?

Matthias Böhme: Wir beliefern Kunden weltweit, aber ein Großteil unserer Kunden ist in Europa angesiedelt. Computertechnologien und Digitalisierung spielen in unseren Prozessen eine immer wichtigere Rolle und sind ein echter Wettbewerbsvorteil.

BBB: Wo und wie konkret setzen Sie digitale Lösungen in Ihren Prozessen ein?

MB: Die Produktionsplanung läuft bei uns komplett über digitale Lösungen, d. h. die Aufträge werden durch IT-gestützte Systeme entsprechend auf die Maschinenkapazitäten verteilt und am Ende wird dem Kunden ein verbindlicher Liefertermin bestätigt. Der Vorteil von IT Lösungen liegt hier darin, dass kurzfristig Liefertermine ermittelt werden können und Planänderungen durch den Ausfall von Mitarbeitern oder Maschinen entsprechend flexibel eingearbeitet werden können.
Weiterhin erfolgt die Lagerverwaltung bei uns durch digitalisierte Prozesse. Die Lagerbestände werden im IT-System geführt und die Mitarbeiter können per Scanner Material entnehmen.
Zudem nutzen wir digitale Lösungen im B2C Sektor. Hier können Kunden Ihre Bestellung im Onlineshop aufgeben. Die Erstellung der Rechnung und Vorbereitung der Versandpapiere erfolgt dann vollautomatisch durch die IT.

BBB: Welche digitale Herausforderung gilt es, für Ihr spezialisiertes Einsatzgebiet künftig zu lösen?

MB: Im Zentrum steht bei uns die fortlaufende Integration bestehender analoger Prozesse in entsprechende IT-Systeme. Eine Herausforderung dabei ist vor allem die Abbildung der Variantenvielfalt unserer Produkte in den IT-Systemen.

BBB: Herr Böhme, wir danken Ihnen für das Gespräch. Wir wünschen Ihnen weiterhin eine anregende Messe.


Foto oben: Firmensitz von SHZ in Großröhrsdorf
Fotocredits: SHZ GmbH

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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