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8. Hessischer Breitbandgipfel in Frankfurt thematisiert die Bedingungen und Chancen für gelungene Digitalisierung — BBB mit vor Ort

Das Breitbandbüro stellte am Mittwoch, 07. Juni 2017 auf dem 8. Hessischen Breitbandgipfel in einem Vortrag das Förderprogramm „WiFi4EU – Freies WLAN für Europa“ vor. Mit diesem soll freies WLAN im öffentlichen Raum – in Parks, auf öffentlichen Plätze und in Gebäude wie zum Beispiel Bibliotheken – verfügbar werden. Das Volumen umfasst bis zu 120 Mio. EUR. Durch WiFi4EU sollen mindestens 6.000 bis 8.000 Gemeinden ausgestattet werden. Gefördert werden lokale Behörden (Städte und Gemeinden oder Gemeindeverbände) sowie im öffentlichen Auftrag tätige Einrichtungen (Gemeindeverwaltungen, Bibliotheken, Gesundheitszentren etc.). Gemeinden sollen dadurch ermutigt werden, digitale Behördendienste im Zusammenspiel zu entwickeln und zu fördern. Antragsteller erhalten Gutscheine und beauftragen damit private Dienstleister, welche die Gutscheine bei der EU einlösen können. Für die Antragstellung wird es den ersten Aufruf voraussichtlich Ende 2017 geben.

In einem weiteren Vortrag wurden die technische Bedingungen und rechtliche Aspekte des 5G-Ausbaus vorgestellt. Wichtige Treiber der 5G-Entwicklungen sind Industrie 4.0, eHealth und die Automobilindustrie und Verkehr (z. B. autonomes Fahren). 5G wird den Anforderungen an höhere Bandbreiten für mobile Zugänge, geringere Latenzzeiten, höhere Energieeffizienz der Geräte und Erschließung neuer Anwendungs- und Geschäftsmodelle gerecht werden. Die Evolution der heutigen Netzinfrastruktur und die schrittweise Einführung von „5G-Komponenten“ und „5G-Anwendungen“ finden bereits statt. Der Aktionsplan „5G für Europa“ und die Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur „5 Schritte zu 5G“ stellen flankierende Maßnahmen auf, um die 5G-Technologie voranzubringen. Fahrpläne und Prioritäten für koordinierten 5G-Aufbau würden dadurch angeglichen. Eine Netzeinführung bis 2018 werde vorbereitet – mit dem Ziel der großflächigen Einführung bis Ende 2020.

Bei einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Wie sieht die Gigabitgesellschaft von morgen aus?“ debattierten Vertreter von politischen Vertretern, Verbänden, und Telekommunikationsunternehmen vorrangig die Themen „Aufgreifschwelle“ und „Engagement der TK-Unternehmen“.
In einem Workshop am Nachmittag standen der Breitbandausbau in der zweiten Stufe im Fokus. Hier ging es um Glasfaserausbau und Wholebuy, das Sonderprogramm Gewerbegebiete, Breitbandausbau mit Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms und den volkswirtschaftlichen Nutzen des Ausbaus von Gigabit-Netzen.


Fotocredit: Breitbandbüro des Bundes / Florian Schuh.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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