An den Erfurter Domstufen

Das Informationsmobil der Kampagne Breitband@Mittelstand in Erfurt am 12. Februar 2018.

Wir starteten heute unsere Thüringenwoche mit einem Besuch in der Landeshauptstadt Erfurt. An den Domstufen des beeindruckenden Erfurter Wahrzeichens trafen wir die Digitalisierungspioniere Fabstone und Arc Work. Im Gespräch kamen wir natürlich nicht umhin, das eine oder andere Wort zu einem der prächtigsten Bauwerke Thüringens zu verlieren.

Der Erfurter Dom ist das Schmuckstück des an mittelalterlichen Gebäuden reichen Erfurt. Er ist Sitz des katholischen Bistums Erfurt, dessen Gründung im 8. Jahrhundert als Geburtsstunde der Stadt gilt. Wie viele große Kathedralen durchlief der Erfurter Dom mehrere Bauphasen, Zerstörungen und Restaurierungen, bevor er 1997 seine heutige Form und Dimension erlangte. Der gotische Sakralbau beherbergt die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt: „Gloriosa“. Sie wurde 1497 gegossen, wiegt knapp 11,5 Tonnen und hat einen Durchmesser 2,54 Meter.

Die Domanlage besteht heute aus mehreren Gebäuden und bildet am zentralen Erfurter Domplatz einen wunderbaren Ausgangspunkt für Spaziergänge durch den mittelalterlichen Stadtkern, der mit dem Augustinerkloster einen ebenso bedeutsamen Sitz der evangelischen Kirche beherbergt wie ihn der Dom für die katholische Kirche darstellt. Bei seinem Besuch in der Stadt 2011 galt die Visite beider Gemäuer durch Papst Benedikt XVI als wichtige Botschaft an die Ökumene.

Bei uns lief es etwas entspannter ab als beim Papstbesuch, der damals unter großen Sicherheitsvorkehrungen 30.000 Menschen auf den Domplatz lockte. An den Domstufen sprachen wir mit Bürgern, Experten und Unternehmern über das junge, moderne Erfurt und dessen digitale Zukunft.


Foto: Das Informationsmobil vor den Domstufen in Erfurt am 12.02.2018.
Fotocredit: BBB/Jens Gowasch.

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