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Begegnung mit der Digitalisierungsgeschichte

Das Breitbandbüro des Bundes ist mit der Kampagne Breitband@Mittelstand am 15.11.2017 unterwegs in Kiel am Computermuseum der Fachhochschule Kiel.

Im Rahmen der Kampagne Breitband@Mittelstand war das Breitbandbüro des Bundes vergangenen Mittwoch in Kiel. Dort stand das Informationsmobil mit seiner Roadshow „Unterwegs für Deutschlands digitale Zukunft“ den Studierenden der Fachhochschule zur Verfügung. Viele fanden sich bei uns ein und interessierten sich vor allem für die Ziele der Kampagne.

Geduldig und aufmerksam nahmen sie die Ausführungen von Matthias Schulze-Mantei, der als Vertreter des Breitbandbüros des Bundes vor Ort war, auf und stellten zahlreiche Fragen zu den Zukunftsplänen für die Umsetzung der Digitalisierung. Es wurde klar, dass der Schlüssel für die Anwendungen, auf die Wirtschaft und Gesellschaft künftig bauen, der Ausbau digitaler Infrastruktur ist. Das Kampagnenteam konnte hier zahlreiche Anregungen und Beispiele aus der Praxis geben sowie Eindrücke der Roadshow schildern.

Einen spannenden Kontrast zu dieser Gegenwartsanalyse der Digitallandschaft Deutschlands bot das Computermuseum der Fachhochschule Kiel, das extra für unseren Besuch seine Pforten öffnete. Dort konnten die Mitarbeiter des Breitbandbüros beim Rundgang mit den Fachexperten Gabriele Sowada und Prof. Dr. Ulrich Sowada einen Blick in die Geschichte der Digitalisierung werfen. Zahlreiche Animationen rund um das Thema Computer werden im Museum gezeigt. Vor allem aber können Besucher historische Vorläufer heutiger Computer in Augenschein nehmen. Es entsteht ein Eindruck davon, wie die Apparate des Technikpioniers Konrad Zuse funktionierten und welche Grundlagen sie damals – in den 1940er und 1950er Jahren – legten.

Viele Unterschiede – insbesondere natürlich Größe und Rechenleistung – aber auch einige Gemeinsamkeiten im Vergleich zu aktueller digitaler Technik wurden deutlich. So kamen die Geräte, die damals noch Rechenmaschinen und nicht Computer hießen, bereits Mitte des 20. Jahrhunderts in der Industrie und in der Forschung zum Einsatz. Eine umfassende Vernetzung und Entwicklungen wie 3-D-Drucker, das Internet der Dinge, Big Data oder Virtual Reality waren damals aber noch nicht absehbar.

Dennoch verbindet die aus der Zeit gefallen anmutenden Geräte ein zentraler Punkt mit unserer heutigen Technologie. Konrad Zuse entwickelte die Rechenmaschinen zunächst in erster Linie, um sich das Leben einfacher zu gestalten. Diesen Gedanken fortzuführen sollte Anspruch und Ziel der umfassenden Digitalisierung, die wir gerade erleben, sein. Das Breitbandbüro des Bundes wird auch in Zukunft dazu beitragen.


Fotos: Eindrücke aus dem Computermuseum der Fachhochschule Kiel sowie Blick auf und in das Informationsmobil. Kiel, 15.11.2017.
Fotocredits: BBB / Andreas Silberbach

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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