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Breitbandausbau legt Basis für Digitalisierung der Zukunft

Mit dem Ziel, neue Informationen hinsichtlich der digitalen Ausrichtung zu diskutieren, fand am 22. August 2017 in Budenheim der Breitbanddialog zur Digitalstrategie des Landes Rheinland-Pfalz statt.

Randolf Stich, Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport von Rheinland-Pfalz, betonte die Bedeutung von Digitalisierung als Querschnittsaufgabe. Diese sei strategisch und ressortübergreifend anzugehen, damit Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden kann.

Als Aktivität, die zum Thema Digitalisierung von der Regierung in Rheinland-Pfalz ausgeht, benannte Stich insbesondere die Vernetzung aller relevanten Akteure. Um abgestimmt eine gemeinsame Strategie umsetzen zu können, habe man einen runden Tisch für Kammern, Verbände, Kommunen und Netzbetreiber ins Leben gerufen. Stich verspricht sich davon, dass der konzeptuelle Flickenteppich beim Ausbau verhindert wird und gleichzeitig die Förderszenarien gebündelt werden können. Die Landesregierung sieht dort eine gezielte Förderung des Breitbandausbaus vor, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht möglich ist. In diesem Zusammenhang hob Stich die gute Zusammenarbeit des Breitbandbüros des Bundes mit der Landesregierung hervor und lobte die Arbeit des Breitbandbüros.

Die Abteilungsleiterin der IT-Zentralstelle im Ministerium des Innern und für Sport, Cornelia Weis, verwies darauf, dass der Breitbandausbau in Rheinland-Pfalz bereits 2011 mit FTTC (Fibre to the curb) bis zum Kabelverzweiger begonnen habe. Das Ziel, 50Mbit/s flächenweit durch den Ausbau zu erreichen, sieht Weis vor allem bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Breitbandberatern im Ministerium und Breitbandkoordinatoren in den Landkreisen und Kommunen.

Cornel Pampu, Mitarbeiter des Breitbandbüros des Bundes, stand Rede und Antwort für Fragen aus dem Publikum im Rahmen einer Diskussionsrunde.
Dabei gab Pampu Auskunft über den Status des Breitbandausbaus im Bundesland und konnte berichten, dass mithilfe des Breitband-Förderprogramms in Rheinland-Pfalz über 7.800 Kilometer Glasfaser verlegt werden, die schnelles Internet in vier Aufrufen und 23 Bescheiden für circa 135.000 Haushalte und Gewerbe ermöglichen.

Auf die Frage, welche Bedeutung die Förderung des Breitbandausbaus für die Zukunft hat, führte Cornel Pampu aus, dass diese bereits eine Investition in die wichtige 5G-Technologie darstellt. Das 5G-Ökosystem ermögliche die moderne, mobile und vernetzte Gesellschaft. Das 5G-Netz beinhalte alle vorhandenen Zugangstechnologien wie 3G, 4G, Glasfaser (Festnetzanschluss), WLAN und die neue 5G-Funktechnologie, so Pampu. Damit stelle das 5G-Netz die Basis für alle digitalen Anwendungen in der Zukunft dar, wofür in der Gegenwart der Breitbandausbau den Grundstein lege.

Pampu betonte, dass auf diesem Weg die Digitalstrategie des Landes Rheinland-Pfalz die wichtigen Themen adressiert und die richtigen Schwerpunkte setzt.


Foto: Cornel Pampu (Mitarbeiter Breitbandbüro des Bundes) beantwortet Fragen aus dem Publikum beim Breitbanddialog zur Digitalstrategie des Landes Rheinland-Pfalz. Budenheim, 22.08.2017.
Fotocredit: BBB/Barbara Hoffmann.

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