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Bundesnetzagentur will die Deutsche Telekom in Teilmärkten aus der Regulierung entlassen

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat den Vorschlag für die Regulierung des Bitstromzugangs der GEREK (Gremium Europäischer Regulierungsstellen) zur Stellungnahme vorgelegt. Mit einer positiven Zustimmung der GEREK könnte der Regulierungsvorschlag in Kraft treten. Dies hätte zur Folge, dass erstmals ab dem Jahr 2016 regionale Teilmärkte aus der Regulierung zu entlassen sind. Konkret würde dies bedeuten, dass die Deutsche Telekom dann in 20 deutschen Städten ihren Mitbewerbern keinen Bitstrom-Zugang auf Layer 3 zu regulierten Konditionen anbieten müsste, wenn diese stattdessen ein Substitutionsangebot auf Layer 2 bereitstellt. Zusätzlich zu den bereits bekannten 15 Städten sind nach der vorangegangen Konsultation der Wettbewerbsteilnehmer auch die Städte Flensburg, Gladbeck, Troisdorf, Tübingen und Zwickau in die Liste der auszuklammernden Teilmärkte aufgenommen worden. Bekannt waren bereits die Anschlussbereiche der Städte: Bochum, Bottrop, Bremerhaven, Gelsenkirchen, Herne, Karlsruhe, Kiel, Köln, Leipzig, Leverkusen, Mannheim, Osnabrück, Pforzheim, Recklinghausen und Reutlingen.

Die Wettbewerber der Deutschen Telekom kritisieren die Entscheidung der Bundesnetzagentur, da sie eine Deregulierung des freien Zuganges zur Teilnehmeranschlussleitung (TAL) zum Kunden befürchten. Die BNetzA hingegen geht davon aus, der Layer-2 Zugang insgesamt den TAL-Zugang auf lange Sicht ablösen könnte, da neue Technologien wie VDSL2-Vectoring den entbündelten Anschluss an Bedeutung einbüßen lassen werden.

Die Stellungnahmen im Rahmen der Konsultation der Marktteilnehmer können Sie hier abrufen.

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