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Das Breitbandbüro des Bundes im Austausch mit den Breitbandkompetenzzentren der EU-Mitgliedsstaaten

Auf Einladung der Broadband Competence Offices (BCO) Network Support Facility hat Johannes Feldmann (Breitbandbüro des Bundes) am 25. April 2018 auf einer Netzwerkveranstaltung für die Breitbandkompetenzzentren (engl. Broadband Competence Offices, BCO) der EU-Mitgliedsländer in einem Vortrag die zentralen Aufgaben, Ziele sowie Dienstleistungen des Breitbandbüros des Bundes (BBB) vorgestellt.

Die Europäische Kommission hat die BCO Network Support Facility als koordinierende Organisation für den Informationsaustausch, das gegenseitige Lernen und den Austausch bewährter Praktiken zum europäischen Breitbandausbau zwischen allen BCOs eingerichtet. In regelmäßigen Abständen veranstaltet die BCO Support Facility Workshops und Trainingsveranstaltungen, auf denen die nationalen Breitbandkompetenzzentren von der Diskussion aktueller Fragestellungen zum Thema profitieren.

In seinem Vortrag stellte Johannes Feldmann vor circa 40 Teilnehmern die Zuständigkeiten des Breitbandbüros des Bundes als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vor und präsentierte anhand verschiedener Beispiele die vielfältigen Angebote des BBB. Neben diversen Seminaren und Workshops rund um das Thema Breitband stellte Feldmann auch die Informationskampagne Breitband@Mittelstand vor, die gegenwärtig eine große Rolle innerhalb der Angebote des Breitbandbüros einnimmt.

Neben dem deutschen BCO gaben auch die Kompetenzzentren aus Schweden und Portugal auf der Netzwerkveranstaltung einen Einblick in ihre Arbeit und referierten über aktuelle Themen. Das Schwedische Breitbandforum präsentierte das schwedische Kooperationsmodell zum gemeinsamen Glasfaserausbau, das sich insbesondere durch eine enge Kooperation zwischen lokalen Versorgern, dem öffentlichen Sektor und den ansässigen Privathaushalten und Gewerben auszeichnet. Die portugiesische Regulierungsbehörde ANACOM hingegen, die in Portugal neben ihren regulatorischen Aufgaben auch die Funktion des nationalen BCOs bekleidet, präsentierte ihre Angebote zur Harmonisierung und Zertifizierung der Inhouse-Verkabelung, die im Zuge der Umsetzung der Kostensenkungsrichtlinie kürzlich für Neubauten in ganz Portugal verpflichtend eingeführt wurden.

An die Vorträge der Kompetenzzentren schlossen sich Workshops zu den Themen Kommunikation, Standardisierung und Capacity Building an. Johannes Feldmann moderierte den Workshop zum Capcity Building und erarbeitete gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops zentrale Dienstleistungen, die ein nationales BCO anbieten kann, um das Know-how und die Leistungsfähigkeit von lokalen Akteuren gezielt zu verbessern.

Die Veranstaltung schloss mit einer Präsentation zu WiFi4EU, einem Förderprogramm der Europäischen Union, das in Deutschland durch das Breitbandbüro des Bundes im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) begleitet wird. Ziel der Förderinitiative „WiFi4EU“ ist es, die Anbindung an schnelles Internet durch drahtlose Internetzugänge, im öffentlichen Raum zu unterstützen. Seit dem 20. März 2018 haben sich EU-weit bereits fast 16.000 Kommunen auf dem Portal der Förderinitiative „WiFi4EU“ registriert. Dass BBB tritt im Rahmen von „WiFi4EU“ als Informationsvermittler und Ansprechpartner in Deutschland auf.


Foto: Symbolfoto.
Fotocredit: BBB.

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