Digitale Lösungen in Solarparks

Die Solarfaktor GmbH ist ein mittelständischer, deutschlandweit agierender Projektentwickler für Photovoltaikanlagen. Seit der Gründung in 2010 hat das Unternehmen Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt über 140 Megawatt entwickelt.
Solarfaktor bildet alle Stufen der Wertschöpfungskette im Solarparkbereich ab: Von der Entwicklung des Standortes über die Anlagenplanung bis hin zur Finanzierung baut und betreibt die Firma Photovoltaikanlagen verschiedener Größenordnungen komplett selbst und aus einer Hand. Die Projektentwickler arbeiten eng mit Planern, Gemeinden, Landkreisen und Energieversorgern zusammen. „Und natürlich mit der Sonne“, wie das Unternehmen augenzwinkernd betont.

Heiko Bartmann, Geschäftsführer der Solarfaktor GmbH, erklärt uns, was Digitalisierung für sein Unternehmen bedeutet.

Breitbandbüro des Bundes: Solarfaktor hat bereits Solarparks unterschiedlichster Größen mit einer Nennleistung von mehr als 140 Megawatt realisiert. Welche Rolle spielen Computertechnologie und Digitalisierung bei der täglichen Arbeit von Solarfaktor?
Heiko Bartmann: Sowohl im Netz erhältliche Informationen als auch eigene Computeranwendungen haben für unsere Arbeit eine große Bedeutung. Ein Großteil des für unsere Solarprojekte relevanten Datenverkehrs – seien es Anfragen, Verträge, Genehmigungen, Analysen, Gutachten oder technische Zeichnungen usw. – werden heute vorbereitend oder begleitend per elektronischer Post übermittelt.

Breitbandbüro des Bundes: Nach welchen Kriterien richten Sie sich bei dem Einsatz von digitaler Technik bei Bau und Betrieb Ihrer Solarparks?
Bartmann: Datensicherheit und Anwenderfreundlichkeit sind in der Regel maßgeblich für den Einsatz der jeweiligen Technik. Auch die Schnelligkeit des digitalen Informationsaustausches ist ein Vorteil für die zeitnahe Umsetzung von Solarprojekten. Der Betrieb eines Solarparks wird durch digitale Technik erheblich vereinfacht, insbesondere die Überwachung und Sicherung eines großen Solarparks ist in heutigen Zeiten mit digitaler Technik besser möglich z. B. durch Videoüberwachung oder elektrische Zaunsicherung.

Breitbandbüro des Bundes: Wo und wie konkret setzen Sie Digitalisierung bei der Arbeit von Solarfaktor ein?
Bartmann: Solarparks werden per Netzanschluss fernüberwacht und -gesteuert. Dokumente werden mit Behörden, Flächeneigentümern, Gutachtern und sonstigen Projektbeteiligten auf digitalem Wege erstellt, ausgetauscht und weiterbearbeitet.

Breitbandbüro des Bundes: Was sind für Sie die nächsten Schritte bei der Digitalisierung Ihrer Solarparks?
Bartmann: Die Digitalisierung der einzelnen Solarparks ist derzeit auf einem recht guten Stand. Wichtig wäre, die Qualität der Datenübertragung und die Verlässlichkeit der technischen Komponenten zur digitalen Steuerung und Überwachung eines Solarparks zu verbessern sowie vor allem die Digitalisierung des Stromnetzes insgesamt auszubauen und zu beschleunigen, um intelligenter erneuerbare Energien statt fossiler oder atomarer Kraftwerke zu nutzen.

 


Foto: Solarfaktor GmbH

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