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Ein historischer Ausflug – Aachen und die Römer

Anlässlich unserer Tour nach Aachen, bei der wir morgen das Unternehmen e.Go Mobile besuchen, wollen wir die Chance für eine kurze Geschichtsstunde nutzen.

Die Region um Aachen zählt zu den am längsten besiedelten Gebieten Deutschlands. Die Geschichte der Stadt beginnt bereits in der Jungsteinzeit, als schon um 3000 – 2500 v. Chr. der damals so wichtige Feuerstein auf den Hügeln des heutigen Stadtgebiets abgebaut und mit diesem Rohstoff in der Folge reger Handel betrieben wurde. Später siedelten Kelten und Germanen in der Gegend.
Berühmt ist Aachen jedoch als Thermenstadt der Römer, die hier bereits um Christi Geburt siedelten. Wie andere Römische Städte auch profitierte Aachen von den technischen, zivilisatorischen und architektonischen Errungenschaften des Römischen Reiches. Hier standen zahlreiche befestigte Gebäude, hier gab es Geld und Straßen. Vor allem aber gab es heiße, schwefelhaltige Quellen, die dazu führten, dass Aachen unter den Römer zu einer Bäderstadt wurde.

Zahlreiche archäologische Funde zeugen von einem für die damalige Zeit durchaus bemerkenswerten Luxus. Unter anderem wurden beheizte Mörtelfußböden, Mosaike, mit Marmor verkleidete Badebecken, bemalte Wände und verglaste Fenster in den Thermenbauten der Römer nachgewiesen.
Um das Jahr 400 brach die römische Verwaltung in Aachen nach und nach zusammen. Die Truppen zogen schließlich aus der Gegend ab. Aachen blieb jedoch besiedelt und sollte später noch große Bedeutung für die Geschichte Deutschlands und Europas bekommen. Vielleicht haben wir kurz vor unserem Unternehmensbesuch am Nachmittag noch ein wenig Zeit auf den Pfaden der Römer und der anderen berühmten Stadtbewohner zu wandeln. Dazu dann aber morgen mehr.


Foto oben: Heiße Quelle Burtscheid in Aachen.
Foto unten: Der Elisenbrunnen in Aachen bei Nacht.
Fotocredit: www.medien.aachen.de / Andreas Herrmann

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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