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LKT Lüftungs- und Klimatechnik setzt große Hoffnungen auf geförderten Breitbandausbau in ländlichen Regionen und Gewerbegebieten

Die LKT Lüftungs- und Klimatechnik GmbH in Bützow und neuerdings auch Rostock ist auf den Bereich der Lüftungs- und Klimatechnik spezialisiert und verfügt laut Unternehmensaussage über ein Mitarbeiterteam, welches über langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet zurückgreifen kann: „Die Zufriedenheit der Kunden bestimmt unseren Erfolg!“ Der Leistungsbereich der Firma umfasst Sanierung, Energieoptimierung sowie den Neubau von Anlagen für öffentliche Einrichtungen, Kliniken und Krankenhäuser, Laboreinrichtungen, Hochschulen und Universitäten, Supermärkten, Hallenbäder sowie Klima-Split-Anlagen im Bereich der Kleinkälte.
 

Wir sprachen mit Felix Fregin, bei LKT Projektleiter und im Vertrieb tätig, über die Rolle der Digitalisierung in seinem Arbeitsalltag.
 

Breitbandbüro des Bundes: Welche Rolle spielen Digitalisierung und Breitbandnutzung bei Ihrer täglichen Arbeit?

Felix Fregin: Die Digitalisierung hat vor allem in der modernen Gebäudetechnik Einzug gehalten. In modernen Bauten sind nahezu alle Komponenten einzelner Anlagen miteinander vernetzt und kommunizieren miteinander. Der Prozess der Digitalisierung bzw. die Nutzung von modernen Medien beginnt in unserem Unternehmen schon in den ersten Phasen eines Projektes. So informieren sich potentielle Auftraggeber oder Planungsbüros über unsere Leistungen und Referenzen auf unserer Internet-Seite oder zukünftige Auszubildende oder Facharbeiter suchen den Erstkontakt über unsere Social Media-Kanäle bei Facebook oder Google. Darüber hinaus erfolgt die gesamte Angebotserstellung in unserem Haus digital.

Die eigentliche Nutzung digitaler Medien erfolgt dann nach Erteilung eines Auftrages. Nach der Prüfung der Ausführungsplanung – welche durch vom Bauherren beauftragte Planungsbüros erstellt wird – übergibt der zuständige Projektingenieur das Projekt der CAD-Abteilung, welche die Montageplanung erstellt. Nach dieser errichten unsere Monteure auf der Baustelle die jeweilige Lüftungsanlage. Dahinter steckt aufwendige Rechentechnik in Form von Software, die eine gut ausgebaute IT-Infrastruktur benötigt. Die CAD-Abteilung nutzt einen wesentlichen Teil der IT-Ressourcen unseres Unternehmens.

Selbstverständlich spielt die Digitalisierung auch in anderen Bereichen des Unternehmens eine wichtige Rolle. So nutzen unsere Projektingenieure alle Tablet-PCs, um auch auf der Baustelle auf die digitale Montageplanung, einzelne Bestellungen oder Rechnungen zugreifen zu können. Die Zeiten, in denen man mehrere großformatige Konstruktionszeichnungen auf der Baustelle ausbreiten musste, sind aus diesem Grunde bei uns Geschichte.

Breitbandbüro des Bundes: Nach welchen Kriterien richten Sie sich bei dem Einsatz von digitaler Technik bei Bau und Wartung der Klima- und Lüftungsanlagen?

Fregin: Im Wesentlichen richten wir uns dabei derzeit vor allem nach folgenden Kriterien: „Vereinfacht der Einsatz digitaler Technik unsere Unternehmensprozesse und ist der Einsatz technisch und wirtschaftlich sinnvoll? Können wir mit unserer derzeitigen IT-Infrastruktur neue Technologien nutzen? Erfordert ein möglicher Ausbau z. B. der Server-Infrastruktur nicht gleichzeitig auch einen Ausbau der Breitbandanbindung?“

Gerade die letzte Frage müssen wir mit „Ja“ beantworten – derzeit arbeiten wir mit einem Dienstleister, der uns auf eigene Kosten für viel Geld eine stabile Internetverbindung bereitstellt.
 

Breitbandbüro des Bundes: Wo und wie konkret setzen Sie digitale Lösungen bei Ihrer Arbeit ein?

Fregin: Im gesamten Prozess der Projektbearbeitung (vor allem aber in der CAD-Konstruktion), in der Vor- und Nachbereitung von Wartungs- und Serviceeinsätzen sowie in der unternehmensinternen und externen Kommunikation (E-Mail, App-basierte Kommunikation, Social Media).
 

Breitbandbüro des Bundes: Was sind für Sie die nächsten Schritte bei der Digitalisierung Ihrer Aufträge und Projekte?

Fregin: Wir befinden uns derzeit mitten in der Umstellung unserer CAD-Software und zum Ende des Jahres voraussichtlich in der Umstellung der internen Betriebssoftware. Dies wird aller Voraussicht nach eine Investition in die IT-Infrastruktur nach sich ziehen. Darüber hinaus befinden wir uns im Wachstum – am Anfang des Jahres haben wir eine Niederlassung in Rostock eröffnet. Diese arbeitet auch mit unserem Server in der Unternehmenszentrale in Bützow. Ohne eine stabile und vor allem schnelle Internetanbindung `geht da gar nichts´. Vor allem unsere Internetanbindung befindet sich an der Kapazitätsgrenze. Wir setzen dabei große Hoffnungen auf den geförderten Breitbandausbau in ländlichen Regionen, vor allem aber in Gewerbegebieten. Der Breitbandausbau im Gewerbegebiet am Standort in Bützow ist dabei für unsere weitere Unternehmensentwicklung von großer Bedeutung. In Zukunft wollen wir weitere Prozesse in unserem Unternehmen digitalisieren – so ist angedacht, dass unsere Servicetechniker in Zukunft ihre Inbetriebnahme-, Service- und Wartungseinsätze im besten Fall schon auf der Baustelle „just-in-time“ nachbereiten – mit Hilfe von Checklisten, Bildern, Arbeitsanweisungen und Protokollen. Wir sind im Zeitalter der Digitalisierung angekommen und können mit Stolz behaupten, dass die LKT GmbH mittendrin ist.
 


Fotocredit: BBB / Jens Gowasch

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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