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Regionalkonferenz zum Thema Breitbandausbau in Sachsen-Anhalt

Nach der Auftaktveranstaltung in Hessen bildete Sachsen-Anhalt die Fortsetzung einer deutschlandweiten Reihe von Regionalkonferenzen des Bundes zum Thema Breitbandausbau im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung. Auf den Veranstaltungen sollen Kreise, Städte und Kommunen durch Best-Practice-Beispiele voneinander lernen, wie der Breitbandausbau zügig vorangetrieben werden kann.

Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, traf sich dazu am 09. März in Magdeburg mit Ministerpräsident Reiner Haselhoff und weiteren Vertretern aus Politik, Land, Gemeinden und der Wirtschaft. Staatssekretär Bomba erklärte: „Damit jeder im Land die Vorteile des schnellen Internets nutzen kann, will die Bundesregierung bis 2018 eine flächendeckende Breitbandversorgung mit mindestens 50 Mbit/s erreichen.“ Sachsen-Anhalts Regierungschef Haseloff unterstrich: „Die Bundesmittel ergänzen unsere Fördertöpfe, die sich vor allem aus den beiden Strukturfonds ELER und EFRE speisen.“

Regionalkonferenzen wie in Sachsen-Anhalt dienen dazu, erfolgreiche Ausbauvorhaben zu identifizieren und auf der Basis solcher und weiterer Best-Practice-Beispiele über Schlussfolgerungen für den Breitbandausbau zu entscheiden. Hierzu stellten die Landräte Michael Ziche (Altmarkkreis Salzwedel) und Ulrich Götz (Burgenlandkreis) ihre Praxis-Modelle für die Breitbanderschließung der Landkreise vor. Dabei werden jeweils unterschiedliche Strategien in den Landkreisen verfolgt. Während der Zweckverband Breitband Altmark die Strategie eines FTTH-Erschließung auf Basis des Betreibermodells umsetzt, wählt der Burgenlandkreis eine Variante des FTTC-Ausbaus und die Schließung von Deckungslücken. Beide Beispiele eint, dass die Koordination der Ausbauprojekte auf Kreisebene erfolgt. Die Präsentation von Ausbaubeispielen wurde ergänzt durch die Darstellung des Breitbandausbaus in der Stadt Dessau-Roßlau, vorgestellt durch Oberbürgermeister Peter Kuras. Dort wurden durch die Dessau City Kabel GmbH, gegründet durch die Dessauer Wohnungsgenossenschaft eG und der Dessauer Wohnungsverein eG sowie der Stadtwerke Dessau, mehr als 16.500 Wohneinheiten mit leistungsfähiger Breitbandinfrastruktur angeschlossen.

Weitere Regionalkonferenzen in anderen Bundesländern werden folgen.

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