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Wearable Computing Technologien für den Arbeitsplatz von morgen

Unter dem Slogan „Wear IT at work“ entwickelt die Ubimax GmbH Wearable Computing Technologien und Augmented Reality Lösungen für die Industrie. Damit digitalisiert das Unternehmen aus Bremen mit verschiedenen Softwarelösungen die unterschiedlichsten Arbeitsprozesse abseits vom Schreibtisch. Wir sprachen mit CEO Dr. Hendrik Witt über die Bedeutung der Digitalisierung für Ubimax und den Arbeitsplatz von morgen.


Breitbandbüro des Bundes: Aus welchem Grund sind die Themen „Digitalisierung“ und „Breitbandnetzausbau“ für Ihr Unternehmen und Ihre Projekte wichtig? In welcher Form ist Ubimax bei diesen Themen gefordert?

Hendrik Witt: Die gesellschaftspolitische Relevanz von Digitalisierung war noch nie so hoch wie heute. Neben der Unterhaltung und der alltäglichen Kommunikation hat besonders der industrielle Arbeitsbereich einen digitalen Schub bekommen. Als wesentlicher Bestandteil der Industrie 4.0 sind Digitalisierung und damit einhergehend der Breitbandnetzausbau erfolgskritische Faktoren zur Weiterentwicklung diverser industrieller Branchen.

Als Anbieter für Wearable Computing Technologien liefert Ubimax u. a. Smart Glasses und Augmented Reality Lösungen, die herkömmliche physische Arbeitsprozesse optimieren. Wir arbeiten aktiv an der Digitalisierung der Arbeitswelt und damit einhergehend an der Gestaltung von Industrie 4.0 mit. Doch Digitalisierung ist nicht gleich Automatisierung. Vielmehr stehen Mensch-Maschine-Schnittstellen im Fokus, die die Arbeit bei gleichzeitiger Optimierung der Ergonomie erleichtern sollen. Schnelle und zuverlässige Datenverbindung ist schon heute eine Kernanforderung für viele solcher Anwendungen, u.a. bei der Echtzeit-Übertragung von Video und Audio, die wir mit unserer xAssist Lösung anbieten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Cloud- und SaaS-Anwendungen wird die Bedeutung dieser Infrastruktur in Zukunft weiter zunehmen.

BBB: Welche Bereiche laufen bereits digital? Für welche Bereiche plant Ihr Unternehmen die Digitalisierung?

Hendrik Witt: Im Hinblick auf unsere Unternehmensstruktur spielt Digitalisierung eine zentrale Rolle. Sowohl bei internen Geschäftsprozessen, als auch bei der externen Kommunikation mit unseren Partnern und Kunden, ist sie entscheidend. Als global agierender Software-Lösungsanbieter mit weltweit über 150 Kunden sind wir zur Echtzeit-Kommunikation auf zuverlässige Datenverbindungen angewiesen. Unsere interne und standortübergreifende Kommunikation erfolgt ebenfalls primär digital. Aber auch traditionell papierbasierte Prozesse, wie z.B. Vertragsunterzeichnungen, finden zunehmend in digitaler Form statt. Das spart sowohl organische Ressourcen als auch Zeit.

BBB: Warum ist Digitalisierung für Ihr Unternehmen ein Zukunftsthema?

Hendrik Witt: Digitalisierung ist ein fundamentaler Teil unserer Geschäftstätigkeit. Somit ist es für uns von essentieller Bedeutung, dieses Thema nicht nur zu verfolgen, sondern aktiv mitzugestalten, um auch langfristig unsere Marktführerschaft im Bereich industrieller Wearable Computing Anwendungen zu behaupten. Somit ist Digitalisierung für uns keineswegs ein Zukunftsthema, sondern vielmehr der Alltag.

BBB: Warum ist aus Ihrer Sicht eine Sensibilisierung aller Bürger aller Altersgruppen und Akteure (Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft) dafür so wichtig?

Hendrik Witt: Das Thema Digitalisierung betrifft natürlich nicht nur den industriellen Bereich, sondern findet sich auch im Alltag wieder. Es ist ein gesellschaftspolitisches Thema, das letztendlich alle Lebensbereiche betrifft. Wir sollten Digitalisierung als eine Chance begreifen, eine Chance, die mit einem ganzheitlichen Konzept und nicht Hals-über-Kopf wahrgenommen werden sollte. Die Politik alleine kann das nicht schaffen, auch nicht die Wirtschaft – vielmehr sind gemeinsame Anstrengungen erforderlich, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

BBB: Welchen Beitrag leistet hier konkret Ihr Unternehmen?

Hendrik Witt: Gemeinsam mit unseren Kunden gestalten wir aktiv den digitalisierten Arbeitsplatz von morgen. Auf dem Weg zur Industrie 4.0 erarbeiten und realisieren wir Konzepte, bei denen manuelle Tätigkeiten mit Hilfe der Wearable Computing Technologie erleichtert und optimiert werden.

Parallel arbeiten wir in mehr als 10 nationalen wie internationalen Forschungsprojekten gemeinsam mit unseren Partnern an der Zukunft von Wearable Computing und Augmented Reality, auch abseits der industriellen Anwendung. So entwickeln wie beispielsweise im Rahmen von „Radar+“ zusammen mit der Universität Kassel, der Fraunhofer IML, der HaCon Ingenieurgesellschaft mbH, der voice INTER connect GmbH und der Fraport AG einen lernenden AR-basierten Mobilitätsassistenten, der Reisenden den Wechsel zwischen Verkehrsmitteln entlang ihrer persönlichen Wegekette erleichtert.

BBB: Welche Effekte haben sich dadurch eingestellt?

Hendrik Witt: Viele unserer internationalen Kunden, beispielsweise aus der Automobilindustrie oder dem Logistikbereich, profitieren mithilfe unserer Ubimax Frontline Lösungen von schnelleren Prozessen, weniger Fehlern, größerer Flexibilität und verbesserter Ergonomie. Dies betrifft insbesondere Geschäftsprozesse in der Logistik, in der Fertigung und bei (Remote) Service und Wartung. Immer dann, wenn der Werker beide Hände zum Arbeiten und dabei den Zugriff auf kontextrelevante Daten im Sichtbereich benötigt, können wir mit unseren Smart Glasses Lösungen einen Mehrwert liefern.


Foto: Dr. Hendrik Witt, CEO der Ubimax GmbH.
Fotocredits: Dr. Hendrik Witt.

Weitere Impressionen unserer Informationskampagne finden Sie in unserer Mediathek.

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