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Bundesförderung Breitband

Das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau ist am 21.10.2015 vom Bundeskabinett beschlossen worden. Seit dem 18.11.2015 können Förderanträge gestellt werden (Meldung des BMVI zum Start des Förderprogramms). Die Novelle der Richtlinie trat am 03.07.2018 in Kraft.

Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland zur Erreichung eines nachhaltigen sowie zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetzes (NGA-Netz, Next Generation Access) in unterversorgten Gebieten, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein NGA-Netz errichtet wird (sogenannte weiße NGA-Flecken). Mit der novellierten Richtlinie des Bundesförderprogramms Breitband werden Ausbauprojekte gefördert, die eine Versorgung von Gigabit-Netzen erreichen.

Der Fördersatz des Bundes beträgt im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Der Höchstbetrag an Bundesförderung pro Projekt liegt bei 30 Millionen EUR. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen, z. B. der Bundesländer, ist möglich und erwünscht. Dadurch können bis zu 40 Prozent der Projektkosten durch (Landes-)Förderung weitere gedeckt werden. Der Eigenanteil der Kommune liegt dann bei 10 Prozent.

Unabhängig von der Ausbauförderung können Planungs- und Beratungskosten zu 100 Prozent und bis zu einem Betrag von maximal 50.000 Euro gefördert werden. Die Antragstellung erfolgt über das zentrale Onlineportal für Breitbandausschreibungen. Die Registrierung zur Nutzung des zentralen Onlineportal für Breitbandausschreibungen ist hier möglich.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten für die Beratung finden Sie auf den Seiten des Projektträgers atene KOM GmbH.

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