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Einheitliches Materialkonzept in Landesförderprogrammen

Über die Vorgabe der Anwendung eines einheitlichen Materialkonzepts können in Bezug auf die Beschaffenheit von zu errichtenden Telekommunikationsinfrastrukturen im Rahmen von Förderprogrammen Mindestvorgaben definiert werden. Diese können sowohl Aspekte der Dimensionierung von Infrastrukturen hinsichtlich der zur Verfügung stellenden Kapazitäten umfassen, als auch bauliche Mindestvorgaben enthalten.

Die Bestimmungen dienen, neben der Sicherstellung von Nutzer- und Anbieterneutralität sowie einheitlicher Standards bei Qualität, Kapazität und Erweiterbarkeit aus staatlichen Mitteln geförderter Infrastruktur, insbesondere der Einhaltung beihilferechtlicher Vorgaben zur Gewährleistung eines offenen Zugangs auf Vorleistungsebene.

Neben den Materialkonzepten aus dem Bundesförderprogramm Breitband und der Handreichung zur Umsetzung des §77i. Abs. 7 TKG werden auch in verschiedenen Landesförderprogrammen Vorgaben zu den zu verwendenden Netzkomponenten und bereitzustellenden Kapazitäten getroffen. Die nachfolgende Zusammenstellung gibt dazu eine Übersicht:

Baden-Württemberg

Förderrichtlinie Vorgaben hinsichtlich eines MaterialkonzeptsDokumenteAnsprechpartner
Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums zur Breitband-förderung (VwV Breitbandförderung)Backbone:
Glasfaserkabel mit mindestens 144 Fasern; Kabelschutzrohre „drei- oder mehrfach D 50“ alternativ „drei- oder mehrfach D 20“

Access-Netz: Die Verteilung innerhalb des jeweiligen Zugangsnetzes orientiert sich an der Netzkonzeption. Keine Konkretisierung der Dimensionen
Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums Breitbandförderung (VwV Breitband-förderung) (30.01.2019)Kompetenzzentrum Breitbandausbau

Regierungsbezirke Stuttgart und Freiburg

Telefon:
0711 279-4446
E-Mail:
breitband-SFR(at)im.bwl.de
Website:
www.im.baden-wuerttemberg.de

Regierungsbezirke Karlsruhe und Tübingen

Telefon:
0711 279-4448
E-Mail:
breitband-KATUE(at)im.bwl.de
Website:
www.im.baden-wuerttemberg.de

Hessen

FörderrichtlinieVorgaben hinsichtlich eines MaterialkonzeptsDokumentAnsprechpartner
Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung im LandEs gelten die „Vorgaben für die Dimensionierung passiver Infrastruktur im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus“ des Bundes in der jeweils gültigen Fassung. Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung im Land im Staatsanzeiger für das Land Hessen (29.08.2016)Hessen Trade & Invest GmbH
nachgelagert dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

Herr Wolfram Koch
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden

Telefon:
0611 95017-8472
Fax:
0611 95017-8620
E-Mail:
wolfram.koch(at)htai.de
Website:
www.breitband-in-hessen.de

Niedersachsen

FörderrichtlinieVorgaben hinsichtlich eines MaterialkonzeptsDokumenteAnsprechpartner
Richtlinie Breitbandausbau NiedersachsenDas Materialkonzept für die Errichtung neuer Infrastrukturen von Höchst-geschwindigkeitsnetzen (FTTC/B/H) BMVI ist in der jeweils gültigen Fassung zugrunde zu legen, sofern es sich im geförderten Vorhaben um eine Kofinanzierung einer Bundesförderung handelt. Ausnahmen vom Materialkonzept sind ausführlich zu begründen und nur nach vorheriger Zustimmung des Fördermittelgebers zulässig.

Für geförderte Vorhaben von Antragstellern, die keine Bundesförderung beantragen, gibt es in der RL Breitbandausbau NI keine detaillierten Vorgaben zu dem zu erarbeitenden und vorzulegenden Materialkonzept.
Richtlinie Breitbandausbau Niedersachsen (16.03.2016), Geändert durch Erl. vom 12.06.2019;

Umsetzungserlass Breitbandausbau Niedersachsen (02.06.2016)
Breitband Zentrum Niedersachsen Bremen (b|z|n|b)

Herr Peer Beyersdorff
Sachsenring 11
27711 Osterholz-Scharmbeck

Telefon:
04795 957-1150
Fax:
04795 957-4048
E-Mail:
info(at)bznb.de
Website: www.bznb.de

Nordrhein-Westfalen

Förderrichtlinie Vorgaben hinsichtlich eines MaterialkonzeptsDokumenteAnsprechpartner
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Next Generation-Access im Ländlichen Raum (ELER)Das einheitliche Materialkonzept für die Errichtung neuer Infrastrukturen von Höchst-geschwindigkeitsnetzen (FTTC/B/H) ist für den Zuwendungsempfänger sowohl im Wirtschaftlichkeitslückenmodell, als auch im Betreibermodell obligatorisch anzuwenden.

Lediglich im Falle der Mitnutzung bestehender Anlagen kann auf die Einhaltung des Materialkonzeptes verzichtet werden. Jedoch ist das Materialkonzept, soweit möglich und spätestens am nächsten Übergabepunkt zum Neubau, wieder einzuhalten.

Einzelheiten sind dem Leitfaden zur Umsetzung der Richtlinie zu entnehmen.
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Next Generation-Access im Ländlichen Raum (19.04.2016);

Leitfaden zur Umsetzung der NGA-Förderung im Ländlichen Raum (15.02.2019)
Gigabit.NRW

Herr Klaus Stratmann (Projektleiter)
Postfach 10 54 44
40045 Düsseldorf

Telefon:
0211 981-2345
E-Mail:
info(at)gigabit.nrw.de
Website: www.gigabit.nrw.de


Schleswig-Holstein

Förderrichtlinie Vorgaben hinsichtlich eines MaterialkonzeptsDokumenteAnsprechpartner
Richtlinie zur Förderung der Breitbandversorgung in den ländlichen Räumen
Schleswig-Holsteins
–Breitbandrichtlinie–

Verbindlich anzuwendendes Materialkonzept inkl. Vorgaben für die Dimensionierung passiver Infra-struktur im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus. Einzelheiten sind der Anlage 1 zur Richtlinie zu entnehmen.
Richtlinie zur Förderung der
Breitbandversorgung in den ländlichen Räumen Schleswig-Holsteins –Breitbandrichtlinie– (25.06.2019);

Anlage 1: Einheitliches Materialkonzept (26.05.2017)
Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein

Herr Richard Krause

Reventlouallee 6
24105 Kiel

Telefon:
0431 57005095
Fax:
0431 57005090
E-Mail: richard.krause(at)bkzsh.de
Website: www.bkzsh.de

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