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Wo wir für drei Tage sind: Details zu Köln

Wir sind bis Donnerstag in Köln auf der ANGA COM. Zeit genug, um einige Besonderheiten Kölns vorzustellen:

  • Bereits für das Jahr 30 n. Chr. ist durch den Fund von römischen Münzen eine Wasserversorgung der Stadt aus dem Vorgebirge nachweisbar.
  • 862 wurde Köln das erste Mal von Wikingern, die rheinaufwärts auf Schiffen in die Nähe der Stadt kamen, verwüstet und geplündert. Die Kölner verstärkten anschließend die Restmauern aus der Römerzeit. Beim nächsten Wikingerbesuch im Jahr 883 ging die Stadt, anders als Bonn und Andernach, nicht in Flammen auf.
  • Spätestens seit dem Jahr 313 ist Köln Bischofssitz. Die günstige Lage am Rhein mit der Querung bedeutender West-Ost-Handelsstraßen und auch der Sitz weltlicher sowie insbesondere kirchlicher Macht stärkten im Mittelalter die Geltung Kölns. Die Überführung der Gebeine der Heiligen drei Könige von Mailand nach Köln im Jahr 1164 machte die Stadt zu einem wichtigen Ziel für Pilger. Um den Reliquien einen angemessenen Rahmen zu geben, wurde 1248 mit dem Bau des Doms begonnen.
  • Köln entwickelte sich im Mittelalter zu einem Zentrum des Reliquienhandels. Die Menschen hofften, durch den Besitz eines heiligen Gegenstandes oder Knochen einer oder eines Heiligen der Erlösung näher zu kommen. Diese Bedeutung der Stadt brachte ihr den Namen „heiliges Köln“ ein.
  • 1259 erhielt Köln das Stapelrecht, das den Kölner Bürgern ein Vorkaufsrecht aller auf dem Rhein transportierten Waren sicherte und so zum Wohlstand der Stadt beitrug.
  • Ausläufer des Rheinischen Braunkohlereviers reichen bis in die Stadt hinein. Auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohlenbergwerks in Kalk befindet sich heute eine Brauerei, die das in den Stollen eindringende Grundwasser verwenden konnte.
  • Im milden Kölner Klima haben sich größere Populationen von Halsbandsittichen und dem Großen Alexandersittich angesiedelt – unter anderem auf dem Melaten-Friedhof. Diese ursprünglich aus Indien und Afghanistan stammenden Sittiche haben sich als sogenannte Neozoen etabliert.

Quelle: Wikipedia.


Foto: Das Informationsmobil des Breitbandbüros des Bundes vor Beginn der ANGA COM.
Fotocredit: BBB/Andreas Silberbach.

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